Viva la Revolución!
SEX! Dessous! SEX! so da ich nun eure volle Aufmerksamkeit sicher habe kann ich ja anfangen – zu den eben genannten Themen später mehr…
Heute – wir schreiben das Datum des 20. Juni 2008, ganz nebenbei genau ein Tag bevor ich mein 17. Lebensjahr erreiche – und alles begann ziemlich normal (aber irgendwie mit einer gewissen Vorladung…).
Ich – mal wieder perfekt in der Zeit, hole Böge grade noch ein als er die Tür aufschließt. Erste Stunde war eigentlich nicht wirklich mehr Unterricht, sondern Böge ging mit uns organisatorische Dinge durch wie Grillen bei ihm oder noch ne Fahrt nach Hamburg. Wir fingen dann irgendwann an die Bücher abzugeben… Angestachelt hob sich dann langsam die Spannung im Raum denn nun war es soweit – zweite Stunde: Englisch! Die letzte reguläre Stunde an der wir Koller noch einmal hatten….
Sie kam wieder mit der Hoffung bei uns unterricht zu machen.. doch die war vergebens. All die Jahre des Grauens sollten sich heute entladen! Einige hatten sich sichtlich drauf gefreut (irgendwie jeder) und einige auch koordiniert und generalstabsmäßig darauf vorbereitet. So standen mehrere hundert Sturzkampfbomber alias Papierflieger auf dem Runway ready to take off bereit. Selbst an den Patriotismus im Kampf um die Revolution wurde gedacht, so brachte Sören extra eine Deutschlandflagge mit.
Koller wollte mit der Lektüre anfangen, ausnahmsweise mal da wo wir aufgehört haben und nicht wieder zum ∏ten (pieh-ten gesprochen) ganz vorne anfangen. Tobi sollte anfangen zu lesen auf Seite 51. Es tönte mehrer mal “Page fifty-one!!” durch den Raum bis sie durch unser hemmungsloses Lachen merkte das wir die Bücher noch gar nicht haben. Das Gebrüll wurde Lauter. Henning, eigens eine 85dB Jawoll-Fenster-und-Türen-Minialarmanlage mit gebracht, schaltete die eben erwähnte an. Das Gelächter wurde noch Lauter. Frau K. war nun mit ihren Sachen bepackt auf dem Weg die Bücher zu holen – immer noch mit einem Funken Hoffnung. Also sie wieder rein kam, ließ sie die Bücher verteilen. Wir begangen zu lesen. Die Vokabeln von Chapter 4. Dennis, der heute noch öfters in Aktion trat war dran. Er wusste natürlich nicht das er dran war und es begann eine kurzzeitige Stille den weiten imagenären luftleeren Klassenraum zu füllen. Dann raffte er es endlich – die Klasse war in der zwischenzeit wieder völlig unruhig geworden und die ersten alliierten Stealth-Bomber starteten mit dem Eindringen in den feindlichen Luftsektor und führten Präzisionsangriffe durch. Gestört wurden diese Flugmanöver jetzt nur noch von einigen Flakgeschossen in Form von Webers dreimaligen Versuch die eine Vokabel vorzulesen. Koller erwidertete das Feuer nicht. Plötzlich schlug die Stimmung um. Von Krisengebiet am Hindukusch befanden wir uns jetzt mitten im Ernst-Happel-Stadion in Wien. Fußballfeeling machte sich im Raum breit. Laolawellen und Fangesänge erhalten den Raum. Koller entgegnete nur das die anderen Klassen unterricht hätten. (Näheres kann man auch der Aufnahme unten entnehmen). Die Stunde verlief im gesamten Chaos. Koller gab den letzten Befehl und gab die Stellung auf. “Macht doch was ihr wollt!”. Gesagt – getan. Jeder machte wonach im Lustig war. Die halbwegs zivilisierten Personen im Raum sammelten sich in der hinteren Ecke und machten “Gruppenarbeit”. Also wir gammelten rum, aßen oder laberten einfach nur im Quadrat multiplizierte Kacke – aber auf höchsten Niveau – nicht mit dem Rest zu vergleichen. Henning rülpst. Gelächter heult wieder auf – gefolgt von der Minialarmanlage für 49 Cent von Jawoll. Gegen Ende der Stunde kam dann der verweste Mann, alias Wesemann der nicht in der Stresemann sondern in der Wesemannstraße haust, auf die Idee eine “Hüpfaktion” zu machen. “Wer nicht hüpft der mag Frau Koller..” und dabei sollten wir hüpfend aus der Klasse raus. Es klingelte. Sie fingen an zu gröhlen: “Wer nicht hüpft der mag Frau Koller – hüühpf – hüühpf – Wer nicht hüühpft..”. Wir (also Max, Pascal, Paulchen und meine Wenigkeit, sowie ein paar andere) machten nicht mit weil uns das zu primitiv war. Vor allem weil man sich ja körperlich betätigen muss.
Die Pause ging auf vorbei. Nun war Deutsch dran. Wir haben erstmal in ruhe gefrühstückt – Wagenau viel aber auch nicht mehr anderes ein. Sie war in der Zeit irgendwelche Sachen erledigen und las uns essen. Weber und Pötzsch bekamen sich mal wieder in die Haare wie neulich schon und Englisch und ihm eine gescheuert hatte. Wieder das selbe Thema “Du scheiß Ossi/Sachse”. Pötzsch stand auf und es ging ein Gerangel los, bei dem Webers T-Shirt der Verlierer war. *Ratsch* und kaput war der olle Lappen – also das Shirt nicht Weber. Beide fingen sich an zu kloppen. Nico sah das natürlich und fing an “helfend” einzugreifen. Er schlug also mit drauf. Jukka ging dazwischen und zog die Idioten auseinander. Links neben mir hörte ich Pascal sagen “Guck…guck..guck – diese Idioten!” ich antwortete: “Gut das wir hinten sitzen..”. Diese “Freistunde” ging dann mit Papierfliegern im Nahkampf und Krampen weiter. Die eben erwähnten Idioten hatten sich aus dem Sekretariat Gummibänder geholt um ausgeteilte Kunstbilder zusammenrollen zu können. Damit ballerten sie wie bekloppt Krampen durch den Raum, wovon (k)ein Bruchteil seine Ziele traf.
Paulchen saß bei uns hintern und wir unterhielten uns. Irgendwann kamen Ange und Malina darauf mich zu fragen auf was für ne Art von Unterwäsche ich bei Mädchen stehe.. Hrr – was eine Frage.. Malina meinte natürlich gleich die Gewisse von einer Personen aus unserer Klasse die ich jetzt zum schutze Ihrer nicht nennen werde. Aber ne – sowas net – bestimmt nicht. Besonders Ange war da hinterher von mir ne Antwort zu kriegen. Ja ja .. Jetzt erwartet ihr doch nicht das ich mich hier – hier! – dazu näher oute.. Wenn ihr das wissen wollt könnt, ihr ruhig schon selber nachfragen… (Weber – spar es dir! Dir werde ich es sicher nicht erzählen..). Als Pascal davon Wind bekam wandet sich gleich das Thema… auf einmal waren wir dabei “..und Frauen soll man verstehen..”. Gut – ähm nur nichts falsches jetzt sagen.. Also zitiere ich einfach mal Pascal und reite ihn in die Scheiße rein: “Man sagt zu Frauen schön und sie verstehen scheiße..”. Nun meint Ange doch allen ernstes wir, also alle Männer, seien gefühlskalt. Bitte? Und ich meine nicht Hussein!. Gefühlskalt?! Wenn ihr wüsstet was in so mancher Männerrunde gesprochen wird. Und denkt jetzt nicht gleich wieder über Möpse oder irgendwelche Hinterteile nach! Nur weil wir es nicht so zeigen wie ihr.. tztztz.. Wir wollen halt noch allen imponieren, vor allem euch! und verstecken das.. Stellt euch vor alle Männer dieser Welt würden rumschnulzen und nur son Müll wie Rosamunde Pilcher gucken!… Wir sind halt primitiv – aber glücklich! Wie komme ich aus der Sache jetzt eigentlich wieder raus?!?..
So – ähm – Dessous – neh – äh dritte..äh vierte Stunde nochmal Deutsch. Also wir haben uns “Die Glocke” von schon neulich erwähnten Kollegen Schiller in verschieden Versionen auf CD angetan. Sogar auf Ostdeutsch! Irgendwann war die Stunde die halbwegs normal verlief auch rum. Nun hatten wir wieder Böge, der sichtlich keine Lust zu irgendetwas großartig hatte. Kein Wunder, Koller wird ihn wieder zugelabert haben von wegen wie schlimm wir wären.. Da hätte ich auch keine Lust mehr. Aber er ersparte sich jeglicher Kommentare. Wir gaben die restlichen Bücher ab, er redete noch mit einigen die sich Prüfen lassen wollten über die Themen und den Ablauf und wir unterhielten uns wieder in unseren alt eingesessenen Gruppen.
Dann war auch schon wieder Schluss – der letzte Tag regulärer Unterricht – unter Umständen für mein ganzes Leben. Wir machten uns auf den Weg nach Hause. Bolte, der noch immer haufenweise Papierflieger hatte verteilte die Draußen über der Winsenerstraße. Die flogen aber nicht wirklich gut. Unten an der Ampel wollte er schnell den Rest “entsorgen”. Er warf ein paar auf den Boden und wurde zugleich von einem Freundlichen Handwerker der Firma Gustav Grewe aufgefordert den Müll auf zuheben. Diese erste Aufforderung hörte er aber nicht, als ihm René das sagte, hörte man auch schon die nächste: “Ey du Assi da, heb deinen scheiß Müll auf”. Also Handwerker mit dem Kennzeichen *GG* hol ich mir bestimmt nicht ins Haus.
Bei der nächsten Ampel die natürlich wieder auf Rot war holten mich Malene und Asya ein die ich noch nicht bemerkt hatte. Mir wurde sofort wieder unterstellt das ich immer so tuh, als bemerk ich sie nicht. Liebe Malene und allerliebste Asya, ich hab euch wirklich nicht gesehen – Nach all den Jahren – Asche auf mein Haupt.. Wie kann ich das nur jemals wieder gut machen? Jetzt hab ich Schuldgefühle… Bei Ihrplatz trennten sich dann leider wieder unsere Wege.. Der Rest des Weges war dann eigentlich nur noch ein stumpfsinniges ein Fuß vor den anderen gesetze bis ich zu Hause war…
Hier ein kleiner Ausschnitt wie das die gesamte Englischstunde zuging – besonders das Ende – weitere auf Anfrage ^^:
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10 Kommentare
Kommentar auf Lager? Her damit! Los!
laaaaoooolaaaaa
Welle:D:D
ahhh, da lese ich “weber” im text, und da faellt mir doch glatt ein, dass ich ihn ueberall auf ignire setzen wollte…gleich mal machen^^
ICh möchte betonen das ich das Lied angesungen habe !! deutschalnd komm udn schieß ein tor…schieß ein tor…schieß ein toooooooooR:P
Übelst geil wieder DAugsi !thx. für die ausführlichen Berichte
See you
hüüü hüpf xD
yeah ich find einafach nur geil “wer nkcht hüpft der mag frau koller hühüpf hühüpf”einfach nur geil man wie ich das vermissen werde
@ Wichi:
Das interessiert so ziemlich gar keinen…
Hühüpf^^
weber, das mag zwar keinen interessieren, aber du kommst nach 2 tagen angeschißen: “bitte, bitte”…
xD
man ds hier is nicht dafür da um eure eheproblem zusprechen
Das war die geilste Englisch Stunde EVER!!!